Sry aber ich hatte mehr zu tun in der letzten zeit als je gedacht.
Naja ich habe mir einige Gedanken gemacht ,
Ich möchte euch eine Geschichte vorstellen, die ich selbst geschrieben habe und die immer noch nicht ganz fertig ist . Es ist eine Liebesgeschichte oder Moment! Es soll noch eine werden ....
Ihr könnt sie ja mal lesen und sagen was ihr davon haltet.
Der
erste Schnee
Es
ist kalt . Ich ziehe die mittlerweile löchrige Mütze noch tiefer
ins Gesicht und zerre am schal so das beides ein klein bisschen mehr
von meinem Gesicht vor dem eisigen Dezember Wind schützen . Aber es
nützt nichts meine Nase wird einfach nicht warm . Ich bleibe stehen
und schaue mich um . Ich sehe die heruntergekommen Häuser , all den
Dreck und vereinzelt Leichen die am Straßenrand liegen , meistens
sind es alte Menschen oder Kinder . Und ich sehe die reichen feinen
Damen in ihren Pelz Mänteln die ihre Kinder schnell weiter schieben
und nur einen angeekelten blick auf die kleinen Kinderleichen werfen
. Na klar so etwas passt nicht in ihre reiche Welt , also ignorieren
sie das Elend was es in dieser Straße , in dieser Stadt gibt . Sie
ignorieren die Leichen die nackt vor ihnen liegen, da man sich um
ihre Kleider prügelt . Stopp ! Ich zwinge mich weiter zu gehen , ich
spüre wie sich die Kälte in meine Gliedmaße schleicht und ich
spüre das ich wütend werde . Wütend auf die reichen Leute die uns
helfen könnten , es aber nicht tun und uns so lieber beim Sterben zu
sehen . Und darauf das ich meine Familie nicht retten konnte . Meine
Eltern starben im Sommer bei einem Brand. Ihre Schneiderei fing
Feuer und sie konnten nicht mehr rettet werden . Ich und meine beiden
kleinen Schwester standen vor den Trümmern unsere Familie . Man muss
da zu wissen das wir eine recht wohlhabende Familie waren . Und
jetzt da unser Haus und damit unser kompletter Besitz abgebrannt
waren standen wir auf der Straße . Wir wussten nicht wohin also
blieb uns nichts anders übrig als auf der Straße zu leben . Wir
betteln und nachts schliefen wir in verlassen Häusern wo es
windgeschützt und Tag noch angenehm warm war . Dann wurde es kälter
. Die jüngste von uns drein Viola bekam eine schlimme
Lungenentzündung und starb nach vielen gequälten Wochen in meinen
Armen . Und dann war da noch Olvia sie starb 5 Wochen später
ebenfalls an einer Lungenentzündung . Nun war ich allein . Ich war
eine Waise . Doch nun dachte ich mir ist es nicht mehr so schwer zu
überleben . Ich streunte durch die Straßen , bettelte und riss mich
genauso um die Klamotten der toten wie die andern . Dafür musste ich
meinen Inneren Schweinehund überwinden , denn ich war es nicht
gewohnt die Sachen von anderen Leuten an zuziehen noch dazu von toten
.Aber jeder noch so kleine Stofffetzen wärmte mich . Doch das
schlimmste ist -finde ich wenn du die reichen Leuten in ihren dicken
Pelzmänteln und ihren vollen Körben siehst . Du den Duft von
frischen warmen Brot riechst und du ganz genau weist das du nicht
einen kleinen Krümel davon bekommst . Aber ich schlug mich durch .
Ich nahm viele Kilos ab und dann brach der harte Winter an . Es
schneite viele Tage lang einfach ununterbrochen und als es aufhörte
lag auf der Straße eine gut 50cm hohe Schnee Schicht . Ich hatte
diese Tage in einem verlassenden Haus ausgeharrt , wo ich ein paar
warme Felle und Decken gefunden hatte und meine Wenigen erbettelten
Lebensmittel versteckt hielt . Es war nicht viel aber es
windgeschützt , trocken und dank der Felle und decken einigermaßen
warm . Umso schlimmer war der Weg nach draußen ich watetet durch den
Schnee und sah die Leichen in den unterschiedlichsten Posen auf der
Straße liegen . Sie alle hatten es nicht geschafft . Alte , Frauen ,
Männer aber auch Kinder und das machte mir am meisten zu schaffen .
Diese Kleinen Kinder dort liegen zu sehen erinnert mich immer wieder
daran wie meine Schwestern nacheinander in meinen Armen starben .
Wie ich ihnen über ihr weiches Haar streichelte , ihnen das
Lieblingslied unser Mutter vor sang und ich merke wie langsam das
Leben aus ihnen wich . Sie drücken meine Hand bis zum letzten Moment
und ich ließ sie erst los wenn ich spürte wie sich der Griff
lockerte und der kleine Körper in meinem Arm langsam kalt wurde .
Meine
Augen brennen und schnell wische ich mir die tränen aus dem Gesicht
. Nicht zurück denken sagte ich mir , immer an die Zukunft denken .
Also was brauche ich ? Ich muss mir etwas zu essen besorgen !
Ich
ging durch die Straßen und fand mal hier ein altes Stück Brot oder
auch dort aber mehr nicht . Alles war unter der decke von Schnee
begraben . Ich fluchte laut und die Leute um mich herum schauten mich
an , schnell senkte ich den Kopf und ging weiter . Ich lief viele
stunden und merkte das mein Hunger immer schlimmer wurde , aber es
gab nichts weit und breit nur eine hohe Schicht voller Schnee . Ich
dachte mir ich könne ja den Schnee wenigsten trinken , aber er war
nicht mehr weiß sondern hatte sie größtenteils braun gefärbt .
Irgendwann merkte ich , das ich nicht mehr laufen konnte und ich
handelte mit mir aus das ich dort ein paar Minuten pause mache . Ich
lehne mich an eine Hauswand, ließ mich langsam in dem Schnee
rutschen und schloss die Augen . Ich merkte wie kraftlos ich war und
muss eingeschlafen sein , denn ich wurde davon wach das mich jemand
leicht an der Schulter schüttelte . Ich war verwirrt . Wer war das ?
Was wollte er von mir ? Schließlich übermannte meine Neugier . Ich
öffnetet langsam meine Augen und sah vor mir einen kleinen runden
Mann in einem Schwarzen Mantel und einem gleichfarbigen Hut auf dem
Kopf, mit einer kleinen runden Brille auf der Nase die sobald der er
sich bückte nach vorne rutschte . Er stellte sich als Dr. Edelbrecht
vor und sagte das er Arzt sei und ich solle doch mit rein kommen ,
dann würde ich etwas zum auftauen bekommen .Im ersten Moment
schrillten die Alarmglocken in meinem Kopf aber dann dachte ich mir
das ich eh schon so gut wie Tot bin und was hatte ich denn noch zu
verlieren also versuchte ich langsam aufzustehen . Es klappte nicht ,
mein Körper war steif vom sitzen in der Kälte und in meinem Kopf
drehte sich alles . Dr. Edelbrecht stütze mich und mit seiner Hilfe
schaffte ich es in sein Haus . Er erklärte mir das er oben wohne und
er unten seine Praxis hat . Im Haus war es wunderschön warm , er
führt mich nach oben und dort erwartete mich eine Bank an einem
riesigem Ofen. Und sie schien nur darauf zuwarten das ich dort
nieder legte . Ich setzte mich auf die Bank und sofort spürte ich
dieses wundervolle Gefühl der Wärme das mich so lange schon nicht
mehr besucht hatte . Dr. Edelbrecht brachte mir trockne Kleidung ,
decken , Kissen und machte mir einen Tee. Ich dankte ihm und er zog
sich in sein Arbeitszimmer zurück. Ich schlief sofort vor dem Ofen
ein und wachte davon auf das ich Hunger bekam . Wie ich später
feststellte habe ich fast 2 Tage durch geschlafen . Ich fühlte mich
einfach sicher . Denn wenn du auf der Straße schläfst , lebst du in
der angst das du am anderen Morgen nicht wieder aufwachst . Entweder
du stirbst in der Kälte oder dir wird mitten in der Nacht die Kehle
mit einem dreckigem Messer durchgeschnitten , nur weil du noch ein
paar nicht komplett löchrige Kleidungsstücke hast . Oder einen
trocken Schlafplatz mir ein paar alten muffigen decken hast .
Ich
weiß recht düster , das alles , aber es wird noch ne liebes
Geschichte .
Also
Fortsetzung folgt …